Kochzeit und Aufwand
Zutaten für 6 Stück:
| 250 g | Weizenmehl Type 405 + etwas für die Arbeitsfläche (z.B. Naturgut) |
| 1 Pck. | Backpulver (z.B. Puda) |
| 25 g | Zucker |
| 0,5 TL | Salz |
| 55 g | kalte Butter (z.B. Milprima) |
| 100 ml | Milch (z.B. Milprima) |
| 50 g | Sahne (z.B. Milprima) |
| 1 | Eigelb (M) |
Zubereitung
Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
Die kalte Butter in feine Würfel schneiden, dazugeben und mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung einarbeiten, bis eine sandige, krümelige Konsistenz entsteht. Eine Mulde in die Mitte der Mehlmischung drücken.
Milch, Sahne und Eigelb mit einer Gabel verquirlen.
Mischung in die Mehlmulde geben und mit einer Gabel alles grob vermengen. Dann mit den Händen noch mal alles kurz verkneten – kleine Butterstückchen dürfen noch sichtbar sein.
Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig mit etwas Mehl ca. 2 cm dick ausrollen oder mit den Händen flach drücken.
Mit einem runden Ausstecher (ca. Ø 6 cm) oder Glas sechs Kreise ausstechen – ggf. die Teigreste kurz verkneten, wieder ausrollen und ausstechen. Teiglinge auf dem Blech verteilen.
Eigelb mit einer Prise Salz und einem Teelöffel Wasser verquirlen, die Oberfläche der Scones damit bestreichen und ca. 25 Min. goldbraun backen. Lauwarme Scones mit Clotted Cream, Mascarpone, Frischkäse oder Crème fraîche und Marmelade servieren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere an Scones?
Scones sind ein klassisches Gebäck der britischen Teatime. Sie sind außen leicht knusprig, innen locker und werden traditionell mit Clotted Cream und Marmelade serviert. Im Vergleich zu Brötchen oder Kuchen überzeugen Scones durch ihre zarte, buttrige Textur und ihre schnelle Zubereitung.
Was besagt die 15-Minuten-Regel für Scones?
Die 15-Minuten-Regel besagt, dass Scones nach dem Formen möglichst zügig gebacken werden sollten. Der Teig sollte nicht lange stehen, damit die Triebmittel optimal wirken und die Scones schön hoch aufgehen. So bleiben sie besonders locker, luftig und saftig.
Was ist das Geheimnis guter Scones?
Das Geheimnis perfekter Scones liegt in kalten Zutaten und einer schonenden Verarbeitung des Teigs. Butter sollte kalt sein und der Teig nur kurz geknetet werden. Auch Backpulver gehört hinein. So entsteht die typisch lockere, mürbe Konsistenz. Außerdem sorgt eine ausreichend hohe Backtemperatur für ein gutes Aufgehen.
Warum heißen Scones „Scone“?
Der Ursprung des Namens „Scone“ ist nicht eindeutig geklärt. Vermutlich stammt er vom niederländischen Wort „schoonbrood“ für feines Brot ab; das meinen die meisten Sprachforscher. Der Begriff gelangte im Mittelalter nach Schottland und wurde dort zu „Scone“. Eine eher volkstümliche Erklärung leitet den Namen des Gebäcks vom schottischen Ort Scone ab, da das Gebäck in dieser Form seinen Ursprung wohl in Schottland hat.
Wie isst man Scones in England?
In England werden Scones traditionell zum Afternoon Tea serviert. Sie werden halbiert (geschnitten oder besser noch: gebrochen) und mit Clotted Cream sowie Marmelade bestrichen. Je nach Region wird entweder zuerst die Marmelade oder zuerst die Clotted Cream aufgetragen. Gegessen werden Scones am besten frisch und leicht warm.
Welche Alternativen gibt es zur klassischen Clotted Cream für Scones?
Wenn keine klassische Clotted Cream verfügbar ist, gibt es mehrere leckere Alternativen für Scones. Besonders beliebt ist Mascarpone, da er ähnlich reichhaltig und cremig ist. Auch Crème fraîche eignet sich hervorragend und harmoniert mit ihrer leicht säuerlichen Note besonders gut mit Erdbeermarmelade. Eine weitere Möglichkeit ist leicht geschlagene Schlagsahne, die weich und luftig bleibt und den Scones eine feine Cremigkeit verleiht.