Kochzeit und Aufwand
Zutaten für 6 Stück:
| 2 | Eier (M) (z.B. Naturgut) |
| 2 Prisen | Salz |
| 0,25 TL | Muskatnuss gemahlen (z.B. Würz&Co.) |
| 120 ml | Milch (z.B. Milprima) |
| 150 g | Weizenmehl Type 405 (z.B. Naturgut) |
| 6 TL | neutrales Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl (z.B. Solvel) |
Zubereitung
Eier mit Salz und Muskatnuss mit einem Schneebesen verrühren, nach und nach Milch und Mehl zugeben und zu einem klümpchenfreien, flüssigen Teig verrühren. Den Teig abgedeckt für 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und in 6 Mulden des Muffinblechs je 1 TL Öl geben. Die Muffinform in den vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene schieben und das Speiseöl darin ca. 4 Min. erhitzen – es sollte auf keinen Fall Rauch entstehen. Für den Test einen Holzstiel oder -spieß hineinhalten – wenn kleine Blasen aufsteigen, ist es heiß genug.
Das Muffinblech mit dem heißen Öl sehr vorsichtig aus dem Ofen ziehen. Teig vorsichtig und zügig auf die Mulden verteilen – sie sollten bis zur Hälfte gefüllt sein. Achtung: Spritzgefahr!
Den Yorkshire Pudding für ca. 20–25 Min. goldbraun backen, sie sollten stark aufgehen. Während der ersten 15 Min. die Ofentür möglichst nicht öffnen, damit die Puddings nicht zusammenfallen. Wenn der Yorkshire Pudding zu dunkel wird, mit etwas Backpapier abdecken. Direkt aus dem Ofen servieren. Dazu passt Gemüse oder eine herzhafte Bratensoße.
Nährwerte
(pro Portion)
Häufig gestellte Fragen
Was ist Yorkshire Pudding?
Yorkshire Pudding ist eine traditionelle britische Beilage aus einem einfachen Pfannkuchenteig mit Mehl, Eiern und Milch. Beim Backen in sehr heißem Fett geht der Teig stark auf, wird außen knusprig und innen luftig. Besonders bekannt ist Yorkshire Pudding als klassische Beilage zum englischen Sonntagsbraten.
Warum heißt es Yorkshire Pudding?
Woher der Name „Yorkshire Pudding“ stammt, ist nicht ganz geklärt. Er wurde wohl erstmals in einem berühmten britischen Kochbuch des 18. Jahrhunderts erwähnt; das Rezept ist allerdings noch älter. Man sagt, dass das Gericht, das früher als „Dripping Pudding“ bezeichnet wurde, einst in der Grafschaft Yorkshire besonders populär war.
Die Zubereitung war damals anders: Der Teig wurde in einer großen Form im Ofen oder unter dem Grill unterhalb eines fetten Bratens platziert, sodass er beim Garen das herabtropfende Fett auffing. Trotz des Namens handelt es sich nicht um einen süßen Pudding, sondern um eine herzhafte Beilage.
Wann isst man Yorkshire Pudding?
Yorkshire Pudding wird traditionell zu einem Roastbeef oder anderen Bratengerichten serviert. In Großbritannien gehört er häufig zum beliebten Sunday Roast, dem klassischen Sonntagsessen. Er passt besonders gut zu festlichen Mahlzeiten und wird meist zusammen mit Soße und Gemüse serviert.
Was isst man zu Yorkshire Pudding?
Zu Yorkshire Pudding werden klassisch Roastbeef, Bratensoße, Ofengemüse, Erbsen oder Karotten gereicht. Auch andere Fleischgerichte wie Lamm oder Pute passen hervorragend dazu. Der luftige Teig nimmt Soßen besonders gut auf und ergänzt herzhafte Beilagen ideal.
Kann man Yorkshire Pudding aufwärmen?
Ja, Yorkshire Pudding lässt sich problemlos aufwärmen. Am besten gelingt das im Backofen oder in der Heißluftfritteuse, damit die Außenseite wieder knusprig wird. In der Mikrowelle wird er zwar warm, verliert jedoch oft seine typische knusprige Konsistenz.