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Kochzeit und Aufwand
Zutaten:
| 1,5 EL | Olivenöl (z.B. Naturgut) |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 0,5 TL | Chiliflocken (z.B. Würz&Co) |
| 40 g | Tomatenmark (z.B. San Fabio) |
| 125 g | passierte Tomaten (z.B. Naturgut) |
| 200 ml | kochendes Wasser |
| Salz | |
| 125 g | Spaghetti (z.B. San Fabio) |
| evtl. etwas Petersilie |
Zubereitung
Step Title 1
Olivenöl langsam in einer großen Pfanne erhitzen.
Hinweis: Niemals mehr als 2 Portionen gleichzeitig in einer Pfanne zubereiten!
Step Title 2
Knoblauch mit einem großen Messer andrücken und ca. 2 Min. im Öl braten, um es zu aromatisieren. Dabei gelegentlich schwenken. Chili hinzufügen. Knoblauch schließlich aus dem Öl nehmen, er könnte sonst verbrennen und bitter werden.
Step Title 3
Die Hälfte des Tomatenmarks hinzufügen und ca. 2 Min. mitbraten, dann pro Portion 2 EL passierte Tomaten hinzufügen und alles weitere ca. 2 Min. braten, bis die Soße fast schon karamellisiert.
Step Title 4
Währenddessen die restlichen passierten Tomaten mit dem übrigen Tomatenmark in einer separaten Schüssel verrühren. Das kochende Wasser nach und nach unterrühren, sodass eine dünnflüssige „Tomatenbrühe“ entsteht und Salz würzen.
Step Title 5
Das „Tomatenöl“ in der Pfanne umrühren, die Spaghetti darauflegen, gut verteilen und ca. 3 Min. rösten.
Step Title 6
Eine große Kelle der warmen „Tomatenbrühe“ zu den Nudeln geben und die Flüssigkeit fast komplett verdampfen lassen. Wenn die Nudeln nicht mehr köcheln, sondern braten, wieder eine Kelle Flüssigkeit nachgießen und einkochen lassen. So lange weitermachen – ca. 15 Min. – bis alles aufgebraucht ist und die Nudeln „al dente“ sind. Nur ab und zu umrühren und mit Chili und Salz abschmecken.
Step Title 7
Spaghetti All’Assassina zum Schluss anbacken und knusprig werden lassen.
Step Title 8
Die würzigen Nudeln auf Tellern anrichten – das Original kommt ohne „Schnickschnack“ aus. Aber kein Problem: Du kannst deine Pasta nach Belieben mit gehackter Petersilie garnieren. Dazu schmecken auch Oliven, frisches Basilikum und Mozzarella.
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Nährwerte
(pro Portion)
Häufig gestellte Fragen
Woher kommen Spaghetti All’Assassina?
Spaghetti all’Assassina stammen aus Bari in Apulien (Süditalien). Das Gericht entstand vermutlich in den 1960er-Jahren in einer Trattoria in Bari. Charakteristisch ist die ungewöhnliche Zubereitung: Die Spaghetti werden roh direkt in der Pfanne mit Tomatensoße, Knoblauch, Chili und Olivenöl gegart und dabei bewusst fast angebrannt, bis sie stellenweise knusprig sind. Der Name „Assassina“ („Mörderin“) bezieht sich auf die intensive Schärfe und den kräftig gerösteten Geschmack.
Wie gelingt Spaghetti All’Assassina am besten?
Das Besondere an Spaghetti All’Assassina ist, dass die Nudeln direkt in der Pfanne gegart werden und dabei langsam ihre Röstaromen entwickeln. Wichtig ist, die Hitze nicht zu niedrig zu wählen, damit die typische leichte Kruste entsteht. Aber immer dabeibleiben – es sollte nicht wirklich stark anbrennen. Durch das schrittweise Zugeben der Flüssigkeit verbinden sich die intensiven Aromen und sorgen für den charakteristischen Geschmack.
Welche Nudeln eignen sich für Spaghetti All’Assassina?
Für Spaghetti All’Assassina werden klassisch lange Nudeln wie Spaghetti verwendet, da sie beim Anrösten gleichmäßig Farbe annehmen und die Aromen gut aufnehmen. Du kannst aber auch Linguine nutzen, wenn du eine etwas kräftigere Struktur bevorzugst. Entscheidend ist, dass die Nudeln nicht zu dick sind, damit sie in der Pfanne gleichmäßig garen und rösten.