Kochzeit und Aufwand
Zutaten für 6 Stück:
| 750 ml | Milch (z.B. Naturgut) |
| 0,25 | Vanilleschote (z.B. Naturgut) |
| 100 g | Weichweizengrieß (z.B. Landfreund) |
| 100 g | Zucker |
| 0,5 TL | Bio-Zitronenschalenabrieb |
| 1 | Ei (M) (z.B. Naturgut) |
Zubereitung
Milch (ca. 2 EL zurückbehalten) in einem Topf zum Kochen bringen.
Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark auskratzen und zusammen mit der Schote in die Milch geben. Einmal kurz mit aufkochen.
Topf vom Herd nehmen und den Weichweizengrieß, Zucker und Zitronenabrieb unter ständigem Rühren hinzufügen. Danach zurück auf die Kochplatte stellen.
Grieß bei wenig Hitze unter ständigem Rühren quellen lassen. Sobald die Masse eine dickliche Konsistenz bekommt, wieder vom Herd nehmen. Vanilleschote entfernen.
Eier trennen. Eigelbe mit 2 EL kalter Milch vermengen und in den Brei einrühren.
Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Masse heben.
Eine Puddingform (Ø 9 cm) mit kaltem Wasser benetzen, den Grießpudding hineingeben und glattstreichen. Form verschließen, bzw. abdecken und den Pudding ca. 1 Std. abkühlen lassen, dann für mind. 2 Std. – besser über Nacht – im Kühlschrank lagern.
Vor dem Servieren die Form öffnen, einen Teller auf die Öffnung legen und den Grießpudding vorsichtig stürzen.
Nach Belieben mit frischen Beeren z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren anrichten. Eine Dessertsoße passt auch wunderbar.
Häufig gestellte Fragen
Wo liegt der Unterschied zwischen Grießbrei und Grießpudding?
Grießbrei wird meist warm serviert und bleibt cremig-weich. Grießpudding enthält in der Regel mehr Grieß oder weitere bindende Zutaten wie Eier und wird nach dem Abkühlen deutlich fester. Dadurch lässt sich Grießpudding stürzen oder in Formen füllen, während Grießbrei eher gelöffelt wird.
Warum wird mein Grießpudding nicht fest?
Wird Grießpudding nicht fest, sind oft ein zu geringer Grießanteil, zu viel Flüssigkeit oder eine zu kurze Kochzeit die Ursache. Auch unzureichendes Quellen kann die Konsistenz beeinträchtigen. Lass den Grießpudding vollständig abkühlen und ausreichend im Kühlschrank ruhen, damit er die gewünschte Festigkeit erhält.
Kann man Grießpudding auch mit Hartweizengrieß zubereiten?
Für klassischen Grießpudding eignet sich am besten Weichweizengrieß. Er quillt gleichmäßig auf und sorgt für eine besonders cremige, zarte Konsistenz. Alternativ kann aber auch Hartweizengrieß verwendet werden, der dem Grießpudding etwas mehr Biss verleiht. Für ein besonders feines Ergebnis empfiehlt sich jedoch die Verwendung von feinem Weichweizengrieß.