Neu im Kino: Die Komödie "100 Dinge". Drehbuch, Regisseur und in der Hauptrolle? Florian David Fitz! Wir haben uns mit dem Allrounder über Job, Weihnachtspläne und Heimatspezialitäten unterhalten.

In Ihrem neuen Film "100 Dinge" geht es um Konsum. Was ist Ihre Botschaft?

Das Thema ist momentan allgegenwärtig. Konsum hält unser ganzes System am Laufen. Und trotzdem gibt es eine starke Gegenbewegung zur Verschlankung. Eine Sehnsucht nach Einfachheit. Das finde ich sehr interessant!

Sie haben das Drehbuch geschrieben, eine der Hauptrollen übernommen und Regie geführt. Worin liegt Ihre größte Stärke?

Puh, ich bin kein Freund davon, die eigenen Stärken nach vorne zu kehren. Das sollen andere beurteilen. Aber auch hier haben alle drei was für sich. Und wenn man alles gleichzeitig macht, hat man erst einmal eine Pause verdient. (lacht)

Haben Sie denn genug solcher Pausen? Wann und wie entspannen Sie?

Wenn "100 Dinge" im Dezember in den Kinos läuft, habe ich zum ersten Mal seit zwei Jahren ein paar Wochen frei. Da komme ich ganz von selber zur Ruhe. Ich finde es ganz angenehm, dass bis Weihnachten die Tage kürzer werden. Dann hat man kein schlechtes Gewissen, wenn man früher die Beine hochlegt.

Was steht an Weihnachten bei Ihnen an?

Bei uns läuft es dieses Jahr mal etwas anders ab als in den Jahren zuvor. Wir vermeiden große Festlichkeiten und treffen uns gemütlich im kleinen Kreis.

Auch schön. Und was gibt es zum Essen?

Traditionell Fondue. Da sitzt man schön lange zusammen und die Kinder brechen sich die Hälse vom Umgucken nach den Geschenken.

Welche Spezialität aus Ihrer Heimat macht Sie denn glücklich?

Kartoffelknödel mit Sauce, die werden in München mit geröstetem Brot in der Mitte gemacht. Lecker! Weißwürste ess ich selten, aber dann gerne. Ach, ich hab’s: gute Brezen. Wenn man einen Bäcker hat, der gute Brezen verkauft, dann hat man schon gewonnen. Das ist eine Wissenschaft für sich. Schlechte Brezen sind ein Trauerspiel.

Worauf achten Sie generell bei Ihrer Ernährung?

Ich esse quer durch die Bank: bunt, gemüselastig, regional, saisonal. Aber gerne ohne Totalitätsanspruch. Müsli, Beeren und Früchte, Brot und Eier landen immer in meinem Einkaufskorb. Essen ist nach Schlafen das Schönste. Wer beides nicht gerne tut, macht mich misstrauisch.

Wie sind Sie denn am Herd?

Vom Vater gedrillt. Der konnte Profiküche. Ansonsten habe ich von der Omi die Bohnensuppe und die Apfelnudeln gelernt. Von der Mami die Hefeknödel. Und vom Papi den Rest.

Mit wem würden Sie gerne mal zusammen kochen?

Mit der Bundeskanzlerin. Vielleicht mal was anderes als die berühmte Kartoffelsuppe. Oder mit Trump. Kann man sich nicht in der Küche vorstellen, oder? Vielleicht hobelt er sich beim Käsereiben in den Finger. Das wäre schön.

Was ist im neuen Jahr bei Ihnen geplant?

Abspannen, ein paar Bälle abseits des Berufslebens in der Luft halten und ein neues Drehbuch schreiben.

Haben Sie schon Ideen für Geschichten?

Wieso, wollen Sie die klauen? (lacht)

Florians Lieblingsrezept: Sago mit Banane und Kokos.

 

    Zutaten für 4 Personen: 400 ml Kokosmilch | 200 g Sago oder alternativ 50 g Chiasamen | 4 kleine Bananen | 1 Handvoll Mandeln | etwas Zucker | 1 Prise Salz

    1 Sago mit Zucker und einer Prise Salz nach Geschmack in Kokosmilch aufkochen. Wer einen Asialaden um die Ecke hat, kann auch ein Pandanblatt mitkochen.

    2 Bananen längs halbieren und dann quer dreiteilen. In etwas Zucker und Salz wenden, kurz stehen lassen, dann für wenige Minuten in der Sagomasse angaren.

    3 Warm in Schüsseln verteilen. Mandeln rösten, hacken und darübergeben. Fertig! 


    Tipp:
    Chia statt Sago. Wer anstelle des pflanzlichen Verdickungsmittels Sago lieber Chiasamen verwenden will, sollte diese etwa 15 Minuten in der Kokosmilch quellen lassen. Abschließend die Masse mit den vorbereiteten Bananen und den Mandeln im Glas schichten.

Das Penny Kundenmagazin.

Weihnachtliche Deko-Ideen, Rezepte für gemütliche Abende oder Tipps für den Winterurlaub, – die aktuelle Online-Ausgabe der mittendrin. liefert Ihnen Inspirationen für einen stimmungsvollen Advent.

Winterwelt Allgäu

Unser Tipp für einen stimmungvollen Winterurlaub: eine Reise ins Allgäu. Malerische Berge, kristallklare Seen und eine deftige Küche – hier können Sie es sich gutgehen lassen.

Suppen mit Pfiff

Winterzeit ist Suppenzeit. Wir haben dieses Jahr exotischere Zutaten wie Kichererbsen und Pistazien als Topping hinzugefügt. Klingt ungewöhnlich? Dann müssen Sie unbedingt einmal probieren.