Der Winter steht vor der Tür und eigentlich müssten wir uns auch in der kalten Jahreszeit viel bewegen. Wäre da nur nicht unser innerer Schweinehund, der bei miesem Wetter lieber zu Hause bleiben will. Vier Sportarten für den Winter und Motivationstipps vom Experten.

Bei klirrender Kälte durch die Straßen rennen? Ja, das geht. Wichtig ist jetzt, auf atmungsaktive, aber regenabweisende und winddichte Kleidung zu setzen sowie auf Schuhe mit einem guten Profil, damit man nicht rutscht. Da der Mensch 40 Prozent seiner Körperwärme über den Kopf und die Hände verliert, denken Sie auch an Mütze und Handschuhe. Damit nicht zu viel kalte Luft an die Bronchien strömt, atmen Sie außerdem durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.

Wenn der Winter genug Schnee bringt oder es zum Urlaub in die Berge geht, heißt es: ab auf die Loipe! Skilanglauf eignet sich vor allem für ältere und eher ängstliche Menschen, da das Verletzungsrisiko im Vergleich zu anderen Wintersportarten relativ gering ist und sich der Sport schnell erlernen lässt. Um die richtige Technik zu beherrschen, ist ein Kurs allerdings empfehlenswert.

Wen es in der dunklen Jahreszeit nicht zum Sporttreiben nach draußen zieht, der sollte es mit Schwimmen probieren. Der Vorteil hierbei ist, dass das Wasser dem Körper Auftrieb gibt, dadurch werden die Gelenke geschont. Schwimmen stärkt zudem das Herz-Kreislauf-System, fördert die Kondition und beansprucht zahlreiche Muskeln – von den Beinen bis zum Oberkörper. Um einen Trainingseffekt zu erzielen, reichen allerdings ein paar Bahnen nicht aus. 300 bis 500 Meter sollte man schon schwimmen.

Sie sind sehr sportlich und lieben Action? Dann ist vielleicht Snowkiten das Richtige für Sie! Bei dieser Disziplin lässt man sich von einem Lenkdrachen auf Snowboard oder Skiern über den Schnee ziehen. Ein hoher Spaßfaktor ist hierbei garantiert. Da der Sport jedoch nicht ganz ungefährlich ist, sollten Anfänger unbedingt einen Snowkitekurs besuchen. Eine Sicherheitsausrüstung aus Helm und Rückenprotektor ist außerdem Pflicht! Kurse finden Sie z. B. hier: kiteschule-skywalker.de und snowkite-achensee.com.

Personal Trainer Wiktor Baranowski. Der Sportwissenschaftler und Inhaber des Kölner Personal-Training- Studios funcFIT (funcfit.de), verrät, wie man sich auch bei eisigen Temperaturen fit hält.

Im Winter ist es kalt und dunkel. Kann man jetzt nicht einfach eine Trainingspause machen?

In der kühlen Jahreszeit wird die tägliche Bewegungsdosis bei den meisten Menschen ohnehin bereits reduziert. Deshalb sollte man gerade dann regelmäßig Sport machen. Zudem stärkt regelmäßiger Sport das Immunsystem und trägt so dazu bei, gesund durch den Winter zu kommen.

Wie motiviert man sich im Winter zum Sport?

Am besten plant man den Sport fest in den Alltag ein. Wer die Sporttasche zum Beispiel bereits zur Arbeit mitnimmt, um direkt nach Feierabend zu trainieren, der kann sich leichter aufraffen als die, die sich erst mal zu Hause aufs Sofa setzen. Ein anderer Trick ist es, sich Mitstreiter zu suchen und sich fest zu verabreden. So nutzt man den Effekt des sozialen Drucks positiv zu seinen Gunsten aus.

Worauf ist zu achten, wenn man draußen bei Kälte Sport treibt?

Warm genug gekleidet, ist körperliche Betätigung selbst bei Temperaturen unter null Grad problemlos möglich. Erst bei höheren Intensitäten, wenn viel und tief eingeatmet wird, kann die kalte, trockene Luft bei manchen zu einem unerwünschten Reizhusten führen. Dieser hat aber nichts mit einer Erkältung zu tun. Wichtig ist, durch die Nase einzuatmen, weil die Luft so zusätzlich erwärmt und befeuchtet wird.

Außerdem sollte man sich jetzt besonders gut aufwärmen, da bei Kälte ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Nach dem Sport sollte man möglichst schnell in trockene Kleidung schlüpfen, um ein Auskühlen zu verhindern. So wird das Immunsystem nicht über Gebühr strapaziert.

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