Kochzeit und Aufwand
Zutaten für 30-40 Stück:
| 150 ml | Milch (z.B. Milprima) |
| 40 g | Butter (z.B. Milprima) |
| 350 g | Weizenmehl Type 405 + etwas für die Arbeitsfläche (z.B. Puda) |
| 1 Pck. | Trockenhefe (alternative 0.5 Würfel Hefe) (z.B. Puda) |
| 40 g | Zucker |
| 2 Pck. | Vanillezucker (z.B. Naturgut) |
| 2 Prisen | Salz |
| 1 | Ei (M) |
| 1 | Eigelb (M) |
| 1 l | neutrales Pflanzenöl zum Frittieren z.B. Sonnenblumenöl (z.B. Solvel) |
| 3 EL | Puderzucker (z.B. Puda) |
Zubereitung
Milch und Butter in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen, bis die Butter schmilzt.
Mehl, Trockenhefe, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen.
Lauwarme Milchmischung, Ei und Eigelb zugeben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes oder einer Knetmaschine mindestens 3 Min. zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen, danach in eine Schüssel geben und abgedeckt für ca. 45 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Alternativ auch im Backofen bei ca. 30 °C.
Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Messer oder einem Pizzaroller in 3–4 cm große Rauten (schräge Rechtecke) schneiden. Geschnittene Rauten kurz mit einem Geschirrtuch abdecken.
Das Öl in einer Fritteuse oder in einem hohen Topf 170–180 °C heiß werden lassen, es sollte mind. 10 cm hoch stehen. Für den Test halte einen Holzstiel oder -spieß hinein – wenn kleine Blasen aufsteigen, ist es heiß genug.
Rauten in das Öl geben, nur so viele auf einmal, dass sie sich nicht im Fett berühren. Die Rauten rundherum in ca. 2 Min. goldbraun backen.
Einen Teller oder ein Abtropfgitter mit Küchenpapier auslegen. Mit Hilfe einer Schaumkelle die Schmalzküchlein aus dem Fett nehmen und auf dem Küchenpapier abtropfen und kurz etwas abkühlen lassen. Die Teigrauten nach und nach frittieren.
Schmalzkuchen noch warm mit gesiebtem Puderzucker bestreuen und sofort servieren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Schmalzkuchen?
Schmalzkuchen ist ein traditionelles Hefegebäck, das in heißem Fett goldbraun ausgebacken und anschließend meist mit Puderzucker bestäubt wird. Die kleinen, luftigen Teigstücke sind besonders auf Weihnachtsmärkten, Volksfesten und Jahrmärkten beliebt. Trotz des Namens wird Schmalzkuchen heute häufig nicht mehr in Schmalz, sondern in pflanzlichem Frittierfett zubereitet.
Was ist der Unterschied zwischen Mutzen und Schmalzkuchen?
Mutzen und Schmalzkuchen sind ähnliche Fettgebäcke, unterscheiden sich jedoch in Teig und Form. Schmalzkuchen wird meist aus einem lockeren Hefeteig hergestellt und rechteckig oder rautenförmig geschnitten. Mutzen werden häufig aus einem festeren Teig ohne Hefe zubereitet, kleiner geformt und haben eine kompaktere Konsistenz.
Welches Mehl eignet sich für Schmalzkuchen?
Für Schmalzkuchen eignet sich am besten Weizenmehl Type 405. Es sorgt für einen feinen, luftigen Hefeteig und eine zarte Krume. Alternativ kann Weizenmehl Type 550 verwendet werden, wenn eine etwas kräftigere Struktur gewünscht ist. Wichtig ist, das Mehl sorgfältig zu verarbeiten, damit der Teig schön locker aufgeht.
Welches Fett eignet sich für Schmalzkuchen?
Zum Ausbacken von Schmalzkuchen eignen sich hitzebeständige Frittierfette wie raffiniertes Pflanzenöl, Sonnenblumenöl oder spezielles Frittierfett. Traditionell wurde Schmalz verwendet, das dem Gebäck seinen Namen gab. Wichtig ist ein Fett mit hohem Rauchpunkt, damit die Schmalzkuchen gleichmäßig goldbraun und knusprig werden.
Welcher Teig wird für Schmalzkuchen verwendet?
Für Schmalzkuchen wird meist ein Hefeteig verwendet. Er besteht typischerweise aus Mehl, Hefe, Milch, Zucker, Eiern und Butter. Durch die Hefe wird der Teig locker und luftig. Nach dem Gehen wird er in Stücke geschnitten und in heißem Fett goldbraun ausgebacken. Klassischer Schmalzkuchen überzeugt dadurch mit einer weichen Krume und einer knusprigen Oberfläche.