Rhabarber schälen: Das musst du beachten
Rhabarber zu schälen kann manchmal etwas knifflig sein. So schälst du das Gemüse richtig:
- Rhabarber-Blätter sind giftig, weil sie viel Oxalsäure enthalten. Entferne sie deshalb als erstes von deinen Rhabarberstangen.
- Als nächstes schneidest du an beiden Seiten die trockenen Enden ab.
- Reinige die Stangen gründlich unter fließendem Wasser.
- Jetzt geht es der Schale an den Kragen. Man spricht hier auch von „Fäden ziehen.“ Schnapp dir ein kleines, scharfes Messer und setze es am dickeren Ende der Stange an. So kannst du ein Stück der Schale fassen und ablösen. Ziehe den „Faden" dann bis zum anderen Ende der Stange. Wiederhole diese Schritte, bis sich keine Fäden mehr lösen.
Tipp: Achte darauf, mit dem Messer nur knapp unter der Schale anzusetzen. Ist die Schale sehr hart, kannst du auch einen Sparschäler zur Hand nehmen. Das Schälen ist wichtig, weil auch die Schale viel Oxalsäure enthält. Nur bei ganz jungen Rhabarberstangen, die weiche Fasern haben, kannst du darauf verzichten.
Rhabarber richtig zubereiten
Nachdem du den Rhabarber gewaschen und geschält hast, kochst du ihn am besten. Dadurch reduzierst du den Oxalsäuregehalt des Gemüses, der in größeren Mengen ungesund sein kann.
Und so kannst du deinen Rhabarber zubereiten: Schneide ihn in etwa 1-2 cm große Stücke. Schnapp dir einen Topf und bring Wasser zum Kochen. Blanchiere den Rhabarber für drei bis fünf Minuten und schrecke ihn kalt ab. Jetzt kannst du ihn ganz nach Belieben weiterverarbeiten, beispielsweise für Salate.
Du möchtest Marmelade oder Kompott zubereiten? Für beide Rhabarber-Rezepte benötigst du außer dem Gemüse nur wenige Zutaten. Für Marmelade lässt du den Rhabarber in Gelierzucker ziehen und kochst ihn dann im eigenen Saft. Für Rhabarber-Kompott fügst du noch Wasser und etwas Zitronensaft hinzu.