Weißwein – gut zu wissen

Weißweintrauben haben keine Farbpigmente in den Schalen und besitzen wesentlich weniger Gerbstoffe (Tanine) als Rotweintrauben. Der gepresste Saft muss also anders als bei Rotwein keine Farbe und andere Geschmäcker aus den Schalen lösen. Auf diese Weise erhält der Weißwein in der Regel ein anderes Aroma als Rotwein. Weißweine sind für Weineinsteiger in der Regel leichter zu trinken, da sie sich durch frisch, fruchtige Aromen auszeichnen und so einen unkomplizierten Zugang zum Thema Wein schaffen. Welche Rebsorte, Herkunft oder Geschmacksrichtung am besten zu dir passt? Am besten ausprobieren und sich nicht von Weinfachchinesisch verunsichern lassen. Guter Wein ist der, der dir schmeckt (auch wenn er lieblich ist).

Rebsorten - Weißwein

Müller-Thurgau passt gut zu kalten Vorspeisen und Salaten. Riesling harmoniert mit Meeresfrüchten und Sauvignon Blanc ergänzt viele Fischgerichte. Wer gerne Kalb oder Geflügel isst, macht mit einem Weißburgunder oder Chardonnay nicht viel falsch. Sollte dir Riesling aber zu Gulasch schmecken, ist das auch Ok. Hauptsache, dir schmeckt es.

Weißwein - Empfehlungen