Roséwein – Gut zu wissen

Roséwein erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. 10 Prozent oder, einfacher gesagt, jede zehnte Flasche Wein, die getrunken wird, ist Roséwein. Die Farbe des Weins kann von Graurosa bis Himbeere variieren. Für Weinliebhaber vereint Rosé die guten Eigenschaften von Weiß- und Rotwein in sich. Er hat die Frische und Spritzigkeit ähnlich eines Weißweins und hat dazu die Geschmacksintensität eines leichten Rotweins. Frankreich ist Spitzenreiter in der Produktion und im Konsum von Roséweinen. Die Provence ist vielleicht das bekannteste Gebiet für qualitativ hochwertige Roséweine.

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Der Rosè Charakter

Roséwein ist vielfältig einsetzbar, weil er die besten Eigenschaften von Weiß- und Rotwein in sich trägt. Am besten geeignet sind eher leichte Speisen: Meeresfrüchte, Schalentiere, Fisch, Vorspeisen, Salate und Süßspeisen. Rosé passt aber auch hervorragend zu einem Sommertag im Garten oder auf dem Balkon.

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Die Farbe eines Rosèwein

Die rote Farbe des Weins sitzt in den Schalen und nicht im Saft der Beeren. Roséwein wird wie Rotwein aus blauen Trauben produziert. Der Unterscheid zur Rotweinproduktion ist der zeitliche Ablauf. Der gepresste Traubensaft ist kürzer mit den Traubenschalen in Kontakt und entzieht ihnen weniger Farbpigmente. Aus dem gleichen Grund enthält Roséwein auch mehr Bitterstoffe als Weißwein, allerdings immer noch deutlich weniger als Rotwein. Merke: Roséweine müssen immer eine Rebsorte als Basis haben, aus der auch Rotwein produziert werden kann. Merke 2: Der Farbton der Schale hat neben der Kontaktzeit des gepressten Saftes ebenfalls einen Einfluss auf die Farbe. Sehr dunkle Trauben bringen eher farbintensive, hellere Trauben eher blassere Rosétöne hervor.

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