Kleines Rotwein ABC

Die Herstellung von Rotwein gleicht einem Kunsthandwerk. Der Saft ausgepresster Trauben hat fast immer eine helle Farbe, egal um welche Trauben es sich handelt. Aber wie kommt die rote Farbe in den Wein?  Um Rotwein aus den blauen Weintrauben zu gewinnen, muss der Farbstoff aus den Schalen gezogen werden. Wie funktioniert das? Der Alkohol, der bei der Gärung entsteht, löst die Farb- und Aromastoffe aus den Schalen. Das heißt neben der Farbe werden auch Geschmackstoffe aus den Schalen gelöst, die unter anderem den „pelzigen“  Belag auf der Zunge hinterlassen. Die sogenannten Tanine. Viele „Weineinsteiger“ empfinden Rotweine als zu kräftig, bitter oder sauer. Hier gilt einfach verschiedene Rebsorten, Herkünfte und  Geschmacksrichtungen probieren, um den Wein zu finden, der jedem richtig lecker schmeckt.

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Gut zu Wissen

Leichte Rotweine, wie der Merlot del Veneto, passen gut zu Nudelgerichten mit Sahnesauce. Mittelschwere Rotweine, wie Cabernet Sauvignons, harmonieren ausgezeichnet mit Rindfleisch und Bratgeflügel. Gehaltevolle Rotweine, wie Tempranillo, reichen Genießer zu Wild. Und halbtrockene oder trockene Rotweine aus Dornfelder-Trauben schmecken gut zu Käse jeder Art.

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Genussmomente und Lagerung

Nicht alle Rotweine eigenen sich zur Lagerung. Weine, die du im Discounter oder Supermarkt kaufst, sind in der Regel trinkreif. Dies bedeutet, dass der Wein für den direkten Verzehr produziert wurde. Mach' dir also nicht zu viele Gedanken und genieße den Wein einfach. PS: sollte sich kein Genussmoment ergeben, kann der Wein auch bis zu einem halben Jahr warten. Am längsten hält sich der Wein bei konstant niedriger Temperatur und wenig Licht.

Rebsorten - Rotweine

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