Spargel kochen

Schälen und ab ins Wasser – klar, so einfach ist Spargel gemacht. Aber mit ein paar cleveren Feinheiten wird das Spargelessen zum besonders köstlichen Highlight! 

1.

Spargel satt! Das ist das Motto für jedes Spargelessen. Spielt Spargel die Hauptrolle und du servierst dazu nur Kartoffeln, Soße und höchstens ein paar Scheiben Schinken? Dann sollten es schon knapp 500 g pro Nase sein. Klingt viel? Naja, die Schale wiegt ja auch schon einiges. Und vertraue ruhig der traditionellen Faustformel: „Pro Mund ein Pfund“! Als Beilage kalkulierst du pro Person ca. 250 g ungeschälten Spargel.

2.

Bleiben Stangen übrig, kannst du sie am nächsten Tag essen. Spargelstücke schmecken z.B. als Einlage für eine Gemüsesuppe oder im Rührei.

 

3.

Es sehr wichtig, den Spargel sorgfältig zu schälen, denn nichts nervt mehr, als noch feste Schale zwischen den Zähnen hängen zu haben. Wie du Spargel am besten schälst, siehst du hier: Spargel schälen

4.

Um das volle Aroma aus den Stangen zu locken, sollten Salz, Zucker und Butter im Kochwasser nicht fehlen. Manch ein Profi schwört auch auf einen Hauch Zitrone.

 

5.

Du kannst deinen rohen, weißen Spargel genauso wie den grünen auch einfach dünsten, braten, grillen oder im Ofen garen.

6.

Verwerte die Reste! Aus der Schale kannst du einen leckeren Sud kochen. Dann nur noch andicken und zack – fertig ist das Spargelsüppchen. Hier findest du das Rezept mit dem Link zum Hack „Soßen und Suppen andicken“

7.

Spargel muss eine leicht bittere Note haben. Keine Sorge! Die Bitterstoffe sind nicht giftig! Meist ist das untere Ende der Stangen betroffen, schneide es ggf. großzügig ab. Gib als süßen Gegenspieler zum bitteren Geschmack 1-2 Teelöffel Zucker ins Kochwasser. Und da Säure Bitterkeit überlagern kann, hilft etwas Zitronensaft.

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