Eier auspusten

Zu Ostern möchtest du typische Deko am Start haben? Ostereier sind dabei natürlich die erste Wahl. Du willst sie an Äste hängen? Dann sollten sie schön leicht sein. Und du möchtest sie vielleicht auch im nächsten Jahr noch einmal verwenden? Dann färbe oder bemale ausgepustete Eier.

So einfach geht's:

Das legst du bereit: Eier, eine größere Nadel, eine leere Schüssel, größere Schüssel mit warmem Wasser sowie je 1 Spritzer Spüli und Essig 

1. Eier kurz mit heißem Seifen- und Essigwasser abwaschen.

2. Mit der Nadel bohrst du an der spitzen sowie an der flachen Seite des Eis je ein Loch in die Schale. Das Loch an der stumpfen Seite musst du nun behutsam vergrößern, es kann ruhig einige Millimeter breit werden.

3. Puste durch das kleine Loch an der Spitze Luft ins Ei und halte es dabei über die leere Schüssel. Eiweiß und Eigelb sollten nun durch das größere Loch fließen. Kommt der Eidotter kommt nicht raus, dann nimm die Nadel und stich ein paarmal durch die Löcher in das Innere des Eis, bis du den Dotter erwischst!

4. Ist das Ei schließlich leer, tauche es in das warme Essig-Seifenwasser und lass es halbvoll laufen. Immer mal schütteln und so das Wasser im Ei hin und her schwenken, damit das Innere schön sauber wird.

5. Eier an der Luft trocknen lassen. Schneller geht‘s im Ofen auf dem Backofenrost bei ca. 150 °C. 

Wohin mit dem Eiweiß und Dotter?

Du kannst das ausgeblasene Eiweiß und Eigelb direkt verkochen? Bestens! Falls nicht, dann friere sie einfach ein. Dafür gut verquirlen und in Gefrierbeutel oder Gefrierdosen abfüllen. Notiere dir, wie viele Eier drinstecken.
Dann ab in den Froster damit – und nicht zwingend länger als rund 6 Monate darin aufbewahren.

Du willst damit einen Kuchen backen? Oder ein Omelett machen? Dann lass das Ei einige Stunden im Kühlschrank auftauen. Verwende es dann wie gewohnt.

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