Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn

Dortmund, Nordrhein-Westfalen

ZIEL DES PROJEKTS

Löwenzahn möchte, dass bis 2030 kein lebensverkürzend erkranktes Kind mehr unbegleitet ist – dafür bilden sie ihre Ehrenamtlichen aus.

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Ich arbeite im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst mit, weil es mich jedes Mal aufs Neue mit Freude erfüllt, wenn wir den Kids ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

Wiebke Höhne, Ehrenamtliche Mitarbeiterin

Man kann dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber man kann der Zeit mehr Leben geben.

Dies ist der schöne Gedanke des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn. Er wurde 2018 als zweiter Dienst nach dem der Malteser in Dortmund gegründet. Von den dort rund 300 lebensverkürzend erkrankten Kindern waren damals noch 270 unbegleitet – das wollte Löwenzahn ändern. Die Ehrenamtlichen und Mitarbeiter des Vereins konnten seitdem 45 dieser Kinder und Jugendliche in die Betreuung aufnehmen. Darüber hinaus hat die 2019 gegründete Geschwistergruppe inzwischen 17 Teilnehmer und konnte daher in eine Kinder- und eine Jugendgruppe aufgeteilt werden.

Löwenzahn setzt bei ihrem Konzept vor allem auf die Ausbildung von Ehrenamtlichen, die sowohl den Kindern als auch ihren Familien auf unterschiedliche Arten helfen: gemeinsame Zeit zum Spielen, Rausgehen, Reden, Lachen oder einfach nur da sein. Dies verschönert nicht nur den Alltag der betroffenen Kinder und Jugendlichen – es gibt auch den Angehörigen in ihrer schwierigen Lebenssituation sehr viel Kraft. Und das hat maßgeblich zum Gewinn des Förderpenny Bundespreises beigetragen.

Dank der Fördergelder und Kundenspenden aus dem Förderpenny ist es der Organisation möglich, den Kindern und Geschwistergruppen verschiedene Freizeitaktivitäten wie Zoo- oder Konzertbesuche sowie gemeinsame Mahlzeiten anzubieten. So trägt Löwenzahn zur Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen bei und stärkt deren Familien. Auch in Corona-Zeiten gelingt es Löwenzahn, sein Angebot erfolgreich fortzusetzen. Im ersten Lockdown unterstützten sie die Familien mit einem Einkaufsservice. Im zweiten Lockdown ging und geht es vorrangig darum, mit den Familien virtuell in Kontakt zu bleiben. Daneben finden Begleitungen auch weiterhin statt, sofern Familien und Ehrenamtliche damit einverstanden sind.

Eine solche Begleitung wünscht sich der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst auch für die etwa 45.000 Kinder in Deutschland, für die das bisher nicht möglich ist – und hat sich deshalb ein Ziel gesetzt: Löwenzahn möchte in den nächsten 10 Jahren für die bedarfsgerechte Versorgung mit kinderhospizlichen Leistungen in ganz Deutschland sorgen. Einen kleinen, aber wichtigen Schritt dahin machen sie bald mit der Eröffnung einer weiteren Einrichtung in Bochum. Dies ist unter anderem durch den Gewinn von 10.000 € für den 1. Platz beim Förderpenny Bundespreis möglich. Und auch du kannst dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst helfen: Tu Gutes und unterstütze Löwenzahn mit einer Spende oder als Ehrenamtlicher vor Ort!

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