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Resteverwertung leicht gemacht: Lecker Kochen mit Resten

Du bist gerade kurz davor Essen zu bestellen? Bevor du das tust, wirf doch einen Blick in deinen Kühlschrank. Egal, ob du Brot vom Vortag oder Gemüsereste im Kühlschrank hast. Wir zeigen dir, wie du solche Reste verwerten und gleichzeitig lecker und nachhaltig kochen und auch noch sparen kannst. So sagst du Lebensmittelverschwendung den Kampf an!

Was ist Resteverwertung?

Resteverwertung ist die geschickte Verwendung von Lebensmitteln, die übrig sind und ansonsten in der Biotonne landen würden. Dazu gehören zum Beispiel Überreste vom Mittagessen oder Gemüse, das nicht mehr so lange haltbar ist. Reste aufzubrauchen spart Geld und schont die Umwelt.

Ob Kartoffeln vom Vortag oder übrig gebliebene Bananen: Auch mit Resten ist es ganz einfach etwas Leckeres zu kochen. Mit unseren Tipps lernst du, wie du durch geschickte Resteverwertung beim Kochen sparen und Lebensmittelverschwendung vermeiden kannst.

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Die besten Tipps zur Resteverwertung und zum Kochen

1. Plane deinen Wocheneinkauf 

Ein gut organisierter Einkauf ist eine vorausschauende Art der Resteverwertung. Denn wenn du planlos einkaufen gehst, ist die Gefahr groß, dass Dinge im Einkaufswagen landen, die du am Ende gar nicht benötigst. Schau deshalb vor dem Einkaufen nach, was du bereits zu Hause hast und plane die Rezepte für die kommenden Tage, indem du z.B. einen Wochenplan aufstellst.

Für das chinesische Pfannengericht brauchst du Tofu, aber den gibt es nur in einer größeren Packung? Dann überleg dir direkt ein anderes Rezept, um den Rest des Tofu aufzubrauchen. Eine geschickte Planung hilft dir, im Alltag und beim Kochen eine Menge Geld zu sparen. 

2. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum

Die Buttermilch hat das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten. Wie ärgerlich, dass du sie jetzt wegwerfen musst – oder nicht? Häufig sind Lebensmittel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch genießbar, solange die Verpackung verschlossen ist und sie richtig gelagert wurden. Hier lohnt es sich, zu prüfen, ob das Produkt noch gegessen werden kann. Anders sieht es bei Produkten aus, die mit einem Verbrauchsdatum gekennzeichnet sind, zum Beispiel Fisch – und Fleischprodukte. Diese sollten nach Ablauf nicht mehr verzehrt werden.

Das klingt auf den ersten Blick ein wenig verwirrend? PENNY macht es dir besonders leicht. Um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, kennzeichnen wir viele Produkte mit dem Hinweis “Riechen. Probieren. Genießen.” Mit einer Blick- und Riechprobe kannst du entscheiden, ob das Produkt noch genießbar ist.

3. Clever kochen mit Gemüseresten

Aus Gemüseresten kannst du im Handumdrehen eine leckere Suppe, eine sättigende Salatbowl oder eine raffinierte Beilage zaubern. Oder ein preiswertes Mittagessen zum Mitnehmen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem vegetarischen Wrap oder einem Brokkolisalat?  

Wenn du Gemüsereste besonders clever verwerten willst, dann mach dir den Leaf-to-Root-Ansatz zu eigen. Von vielen Gemüsesorten kannst du mit Strunk und Blättern essen. Der Strunk des Brokkolis schmeckt zum Beispiel lecker in einer Gemüsecremesuppe. Frische Blätter von Radieschen oder Kohlrabi verfeinern Suppen und Gemüsegerichte oder lassen sich zu einem leckeren Pesto zubereiten.     

4. Backen, pürieren, einfrieren: Obstreste lecker verwerten

Du hast zu viel Obst eingekauft und weißt nicht wohin mit den übrig gebliebenen Äpfeln, Bananen und Co.? Aus Obstresten lassen sich viele leckere Rezepte zaubern. Zum Beispiel beim Backen: Ob Birnen-Tartes, Apfelbrot oder Orangenmuffins Muffins mit Beeren – die Möglichkeiten sind scheinbar endlos. Ein toller Vorteil: Bei süßeren Obstsorten wie Bananen oder Birnen kannst du den Anteil von Haushaltszucker beim Backen deutlich reduzieren oder sogar ganz weglassen.  

Heute keine Lust auf Kuchen? Wie wäre es mit einem fruchtigen Eis am Stil aus Obstresten? Aus Mango kannst du ein exotisches Chutney, das zu gegrilltem Gemüse, Fisch – und Fleischgerichten passt.

5. Leckere Resteverwertung von Kartoffeln und Nudeln

Vom sonntäglichen Mittagessen sind noch Pellkartoffeln und Nudeln übrig geblieben – wohin damit? Einfache Rezepte zur Resteverwertung machen aus deinen Beilagen vom Vortag das Highlight deiner nächsten Mahlzeit.  

Aus den Pellkartoffeln kannst du zum Beispiel eine Tortilla machen oder ein knuspriges Kartoffelbrot backen. Das klassische Bauernfrühstück ist eine besonders einfaches und günstiges Rezept zur Resteverwertung. Aus Kartoffeln, Eiern und Milch zauberst du dir im Handumdrehen ein sattmachendes und herzhaftes Gericht. Auch Kartoffelpüree eignet sich hervorragend zur Resteverwertung. Koche dir daraus eine deftige Kartoffelsuppe oder verwende es als “Haube” für einen Fleisch- oder Gemüseauflauf.  

Nudeln finden in Salaten oder einem deftigen Auflauf neue Verwendung. Wie wäre es alternativ mit einer knusprigen Frittata oder einer leckeren Spitzkohlpfanne mit Hackbällchen

6. Brotreste und Brötchen verwerten

Vorgestern hast du ausgiebig mit deinen Freunden gefrühstückt und etwas zu großzügig eingekauft. Macht nichts: Aus Brotresten kannst du dir viele leckere Gerichte zaubern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem süßen Auflauf aus Obst und übrig gebliebenen Milchbrötchen oder Weißbrot? Oder ein paar knackigen Croûtons, um deinen Salat zu verfeinern? Wer Butter und Knoblauch im Haus hat, kann sich auch ein leckeres Knoblauchbrot backen. Selbst sehr trockenes Brot muss nicht im Biomüll landen, denn es eignet sich hervorragend zur Herstellung von Paniermehl.

Gib Resten eine zweite Chance

Egal ob es sich um das leicht hart gewordene Brot oder um die angebrochene Packung Quark handelt: Durch geschickte Resteverwertung kannst du viele Lebensmittel vor der Biotonne retten. Falls in deinem Haushalt regelmäßig zu viel Essen übrig bleibt, dann schau dir unsere Checkliste an. Hier erfährst du, warum du immer so viele Reste hast und wie du das durch ein geschicktes Einkaufsverhalten ändern kannst.  

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