Plätzchen aufbewahren: Darauf solltest du achten!

Wie die duften! Nach Zimt, Vanille und nach Weihnachten! Sie sind mürbe, knusprig oder soft und super lecker! Damit deine mit viel Liebe gebackenen Plätzchen lange frisch bleiben und das Gebäck für den Plätzchenteller nicht das Aroma verliert, kommen hier die besten Tipps um Weihnachtsplätzchen aufzubewahren!

Dieses Bild zeigt wie Plätzchen in einem Glas aufbewahrt werden.

Das tut allen Plätzchen gut!

  • Vor dem Verpacken das Gebäck auf jeden Fall über Nacht an der Luft auskühlen lassen.
  • Sind die Plätzchen verziert, z.B. mit Schokolade oder Zuckerguss? Dann achte darauf, dass alles komplett durchgetrocknet ist.
  • Es ist ratsam, ein Blatt Pergament- oder Backpapier oder Küchenkrepp zwischen die Keks-Schichten zu legen, damit nichts aneinander klebt und die Kekse möglichst unbeschadet bleiben.
  • Wer Kekssorten z.B. in einer Dose mischt, muss damit rechnen, dass sich auch die verschiedenen Gewürzaromen vermischen. Eine gute Lage Backpapier kann das verhindern.
  • Kekse generell in einem kühlen Raum lagern. Schön dunkel, am besten im Schrank. Stelle auf jeden Fall sicher, dass die Sonne nicht durch das Fenster darauf scheint.
Dieses Bild zeigt wie Plätzchen in einer Dose aufbewahrt werden.

Knusprige und/ oder mürbe Plätzchen aufbewahren:

Spritzgebäck, Vanillekipferl, Butterplätzchen, Heidesand & Co:

  • Keksdosen aus Blech sind besonders gut geeignet! Sie sind dicht genug, um das Aroma zu bewahren, lassen aber auch etwas Luft rein, damit die Plätzchen nicht zu weich werden. Dose gern mit Alufolie oder Backpapier auskleiden - das schützt sie noch besser.
  • Auch große Einmachgläser oder Keramikgefäße kannst du verwenden. Besonders praktisch: Feste Behälter schützen die Kekse davor, von außen zerdrückt zu werden.
  • Alu- und Frischhaltefolie oder auch Frischhaltebeutel sind keine wirklich gute Wahl. Zwar bleibt das Aroma darin erhalten, aber trockene Kekse werden schnell weich. Außerdem sind die empfindlichen Leckerbissen nicht vor Druck von außen geschützt und zerbröseln schnell.
Dieses Bild zeigt wie Plätzchen in einer Brotdose aufbewahrt werden.

Weiche Plätzchen aufbewahren:

Softe Makronen, Honig- und Lebkuchen, Anistaler, Zimtsterne & Co:

  • Keksdosen mit Frischhaltefolie auskleiden und den Deckel ebenfalls abdichten.
  • Softe Kekse kannst du auch in luftdicht verschließbaren Plastikdosen lagern.
  • Auch Einmachgläser oder Keramikgefäße mit Gummidichtung am Rand sind top!
  • Omas Tipp, um die Softies vor dem Austrocknen zu bewahren: Ein paar Apfelspalten mit in die Dose legen – diese dann aber nach ca. 2 Tagen immer wieder austauschen, damit sie nicht gammeln.
  • Alu- und Frischhaltefolie oder auch Frischhaltebeutel kann man verwenden, die soften Kekse sollen ja weich bleiben! Aber auch hier gilt: Jeder Druck von außen kann die Plätzchen unansehnlich werden lassen.

Praktisch: Mürbeteig im Tiefkühlfach lagern

Mürbeteigplätzchen lassen sich schnell einfrieren und nach Bedarf schnell im Ofen wieder auftauen. Man kann Mürbeteig auch zubereiten und ungebacken in den gewünschten Portionen einfrieren. Dann kann man immer wieder ruckzuck kleine Mengen Plätzchen backen.

Welche Plätzchen halten am längsten?

Soviel schonmal vorweg: Die meisten Kekse enthalten viel Butter und Zucker und verderben bzw. verschimmeln daher ohnehin nicht sehr schnell. Aber: Sie sollen ja auch perfekt schmecken! Und das Aroma wird nun mal nicht besser mit der Zeit. Plane also am besten wie folgt – vorausgesetzt, du lagerst wie oben beschrieben:

 

  • Softe Makronen ca. 2 Wochen
  • Mürbeteigkekse und Spritzgebäck, auch mit Marmelade gefüllt, 5-6 Wochen
  • Lebkuchen, Pfeffernüsse, Honigteig-Gebäck 4-6 Wochen
  • Zimtsterne 3 Wochen
  • Vanillekipferl, Spitzbuben und Heidesand 3-4 Wochen
  • Mit Cremes gefüllte Plätzchen ca. 1 Woche

 

Bei älteren Plätzchen vertraue auf deine Sinne: Sehen sie toll aus, Geruch und Geschmack sind wie gewohnt? Dann lass es dir schmecken!

Dieses Bild zeigt wie Plätzchen in einer Tüte aufbewahrt werden.

Wie kann man Plätzchen verschenken?

Selbst gemachte Plätzchen sind nicht nur ein Geschenk, sie sind irgendwie auch ein Liebesbeweis! Wichtig ist, dass sie auch heile beim Beschenkten ankommen. Daher ist es sinnvoll, immer nur eine Sorte oder zumindest nur ähnliche Kekse abzupacken. Und dass sie nicht zu empfindlich sein sollten, liegt auf der Hand. Am besten solche ohne Schokolade und umfangreiche Verzierungen wählen. Zimtsterne, Heidesand, Makronen oder einfaches Mürbeteig- oder Spritzgebäck sind in jedem Fall praktisch. Und denke daran: Leckere Plätzchen haben eine schöne Verpackung verdient!

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Sind die Kekse doch zu bröselig bzw. zu trocken geworden, dann kannst du sie gut anders verwerten!

  • Einfach grob zerkleinern. Zucker in einer kleinen Pfanne schmelzen lassen und die Krümel darin karamellisieren. Die knusprigen Brösel sind ein leckeres Topping für Quarkspeisen oder Desserts.
  • Kekse im Mixer zermahlen und für einen Rührteig verwenden. Dabei ersetzt man einen Teil des Mehls und des Zuckers, einfach individuell abschmecken. Dann kommen ein leckerer Kuchen oder auch Muffins dabei heraus.
  • Kekse grob zerbröseln und mit flüssiger Schokolade und Butter mischen. Daraus lassen sich Kugeln formen. Diese in Kakaopulver wenden und schon sind deine selbstgemachten Pralinen fertig.
  • Plätzchen zerbröseln und den Boden einer Form damit auslegen. Mit Saft oder Likör beträufeln, darauf Kompott und/ oder Pudding und Fruchtstücke verteilen und schon ist der Trifle fertig!
  • Und selbst für Hauptspeisen kannst du Plätzchenreste verwerten: Unser Lachsfilet schmeckt besonders gut mit einer Kräuter-Granatapfel-Spekulatius-Auflage – probier’s doch mal aus!

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