Weißwein geht einfach immer

Weißwein – gut zu wissen

Weißweintrauben haben keine Farbpigmente in den Schalen und besitzen wesentlich weniger Gerbstoffe (Tanine) als Rotweintrauben. Der gepresste Saft muss also anders als bei Rotwein keine Farbe und andere Geschmäcker aus den Schalen lösen. Auf diese Weise erhält der Weißwein in der Regel ein anderes Aroma als Rotwein. Weißweine sind für Weineinsteiger in der Regel leichter zu trinken, da sie sich durch frisch, fruchtige Aromen auszeichnen und so einen unkomplizierten Zugang zum Thema Wein schaffen. Welche Rebsorte, Herkunft oder Geschmacksrichtung am besten zu dir passt? Am besten ausprobieren und sich nicht von Weinfachchinesisch verunsichern lassen. Guter Wein ist der, der dir schmeckt (auch wenn er lieblich ist).

Müller-Thurgau passt gut zu kalten Vorspeisen und Salaten. Riesling harmoniert mit Meeresfrüchten und Sauvignon Blanc ergänzt viele Fischgerichte. Wer gerne Kalb oder Geflügel isst, macht mit einem Weißburgunder oder Chardonnay nicht viel falsch. Sollte dir Riesling aber zu Gulasch schmecken, ist das auch Ok. Hauptsache, dir schmeckt es.

 

Je nach Alkoholgehalt kann ein Glas Wein à 150 ml 100 bis 130 kcal enthalten, also ungefähr so viel wie ein Schokoriegel. Da fällt die Entscheidung doch nicht schwer.

Riesling wird in allen Geschmacksrichtungen angebaut. Egal ob trocken, halbtrocken oder lieblich. Hier ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Der Wein eignet sich hervorragend, um eine leckere Weinschorle im Sommer zu zaubern. Auf der anderen Seite kannst du für deutsche Rieslinge auch einen Kleinwagen investieren. So wurde im Jahr 2016 für die unglaubliche Summe von 14 566 Euro eine Flasche Riesling versteigert. Mit Riesling im Weinpaket bist du immer auf der sicheren Seite. Ach ja, und Riesling ist die am häufigsten angebaute Rebsorte in Deutschland.

Diese Weine sind blumig-duftig und unkompliziert und sollten jung getrunken werden, auch wenn es mal keinen besonderen Anlass gibt. Manchmal findet sich auch ein Rivaner im Angebot, das ist ein Synonym für den Müller-Thurgau.

Obwohl sie eng verwandt sind, unterscheiden sich die Weißweine aus Grau- und Weißburgunder deutlich. Grauburgunder-Weine sind oft sehr kräftig und füllen den Gaumen aus. Weißburgunder-Weine sind eleganter und etwas leichter. Übrigens: In Italien nennt man Grauburgunder Pinot Grigio.

Der Chardonnay gehört ebenfalls zur Familie der weißen Burgundersorten und stammt ursprünglich aus Frankreich. Typisch für diese Rebsorte ist die Aromatik von exotischen Früchten, Honigmelone und Stachelbeeren.

Sollte dich jemand nach der aktuellen Trendrebsorte fragen, gibst du mit Sauvignon Blanc auf jeden Fall keine falsche Antwort. Der Sauvignon Blanc ist eine Rebsorte des französischen Südwestens, die Weinberge der Welt erobert. Probiere einfach Sauvignon aus verschiedenen Ländern und du wirst feststellen, wie unterschiedlich die gleiche Restsorte schmecken kann.

Ein echter Österreicher, auf natürliche Weise entstanden aus der Kreuzung der Rebsorte Traminer mit einer bis heute nicht identifizierten Sorte aus dem Burgenland.

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