Gesund sind sie, die Karotten. Damit sie auch stets von bester Qualität sind, arbeitet PENNY mit den Erzeugern Hand in Hand. Wir waren zu Besuch bei einem großen Produzenten im Rheinland, der PENNY das ganze Jahr mit leckeren Möhren beliefert.

Als der Traktor langsam über das Feld bei Willich nahe Düsseldorf rattert und Meter für Meter Hunderte Karotten aus der Erde zieht, steigt uns der Duft von leicht scharfem Grünzeug und süßen Möhren in die Nase, ein bisschen wie der Babybrei aus früheren Tagen. Hier, bei der Hans Brocker KG am Niederrhein, werden auf rund 1.000 Hektar – das sind ca. 2.000 Fußballfelder – Möhren angebaut. Von Juni bis November fahren die Traktoren Hunderte Male über die Felder, bis zu 20 Anhänger werden täglich geerntet – das entspricht bis zu 300 Tonnen Möhrenernte am Tag. „Im Sommer werden sie erntefrisch, also quasi direkt vom Feld an PENNY geliefert“, sagt Landwirt Mario Brocker. Der 40-Jährige führt den Möhrenbetrieb mittlerweile in dritter Generation. Aus einem ursprünglich kleinen Hof mit Rindern und Schweinen ist ein großer Betrieb geworden.

Bis zu 300 Tonnen Möhrenernte täglich

Die Sommermöhren werden nach der Ernte gewaschen, in Tüten oder Kisten verpackt und verladen. Und schon sind sie auf dem Weg in die Gemüseabteilung. Ab September beginnt bei der Hans Brocker KG der Einlagerungsprozess. „Dann ist hier richtig was los“, lacht der sympathische Rheinländer. Die Ernte von 650 Hektar Land wird in Kühlhäusern direkt um die Ecke eingelagert – verpackt  in 70.000 Holzkisten. Jährlich sind das insgesamt 125.000 Tonnen Möhren, die bei einer konstanten Temperatur zwischen 0,2 und 0,5 Grad Celcius und 98 Prozent Luftfeuchtigkeit „überwintern“. Unter diesen klimatischen Bedingungen bleiben die Vitamine und Mineralien in den Karotten erhalten. So ist sichergestellt, dass das Gemüse noch im Frühjahr in guter Qualität zum Kunden nebenan kommt.

Erst kurz vor der Auslieferung werden die Möhren aus den Kühlhäusern geholt, gewaschen, sortiert und verpackt. Ende April ist das Lager dann leer. Bevor die Ernte im Juni wieder startet, muss also ein Monat überbrückt werden. In dieser Zeit kommen die Möhren aus Spanien, Portugal, Frankreich, den Niederlanden und Israel. Das sieht auch der PENNY Kunde: An jeder Verpackung lässt sich ablesen, wo das Gemüse angebaut, wann und an welcher Maschine es verpackt und wie lange es an welchem Ort gelagert wurde. „Wir können den Markt fast das ganze Jahr mit Möhren aus der Region beliefern“, freut sich Mario Brocker.

Insgesamt 200 Mitarbeiter arbeiten auf dem Feld, am Fließband und in den Kühlhäusern. Zum Recyceln des Waschwassers hat der Betrieb eine Wasserwaschanlage – im Möhrenbereich die einzige ihrer Art in Europa. Zudem gibt es ein eigenes Logistikzentrum mit 12.500 Quadratmetern. Von dort heißt es: ab zu PENNY, und zwar auf kurzem Lieferweg, kühl und knackig.

Seit 1998 bietet der Betrieb auch Bio-Möhren an, und seit diesem Jahr gibt es Mini-Möhren in kleinen Tüten – als kleiner Snack für zwischendurch. Auch violette Karotten gibt es. Die sind reich an Anthocyanen, einem gesunden, natürlichen  Farbstoff.

Um die Qualität sicherzustellen, arbeitet der Betrieb mit verschiedenen Laboren zusammen. „Auf jedem Feld ziehen wir selbst Laub- und Möhrenproben“, sagt Agrar-Diplomingenieur Peter Boley aus dem Qualitätsmanagement. „Das gilt für unsere Erzeuger in Deutschland ebenso wie für unsere Kooperationspartner.“ Nur so kann der Betrieb hinter seinem Slogan „Guter Boden. Bester Geschmack!“ stehen. Auch von Letzterem können wir uns überzeugen, als uns Mario Brocker am Ende des Tages ein Glas selbst gemachten Möhrensaft einschenkt. Frische Möhren, ein Apfel und etwas Olivenöl sind drin, wie wir uns verraten lassen. Nach dem ersten Schluck sind wir uns einig: einfach volle Möhre. Da simmer dabei!

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