Was richtig gelagert wird, hält länger.

Zurück vom Einkauf geht es ans Taschen auspacken: Jedes Lebensmittel hat seine eigenen Lagerungsbedürfnisse: Manches muss in den Kühlschrank, anderes hält sich am besten im Dunkeln und wieder anderes braucht unbedingt trockene und luftige Orte. Verdorbene Lebensmittel gehören zu den Top 3 der Gründe für Food Waste*. Dem können Sie ganz einfach entgegenwirken: Denn was richtig gelagert wird, hält länger – und was länger hält, spart Geld.

*Deutschland, wie es isst. Der BMEL-Ernährungsreport 2016.

Günters Kühlschrank-

Wegweiser.

Die gekühlte Luft im Kühlschrank sinkt von oben nach unten ab und sammelt sich über dem Gemüsefach. So entstehen verschiedene Temperaturbereiche mit bis zu 6° C Unterschied. In absteigender Reihenfolge von warm nach kalt: Gemüsefach, Kühlschranktür, oberes Fach, mittleres Fach, unteres Fach.

Den Kühlschrank nicht zu voll packen – sonst kann die Luft nicht mehr richtig zirkulieren und dann wird's zu warm. Auch gekochte Reste von Mahlzeiten immer erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen (oberes Fach). Sonst arbeitet die Kühlung auf Hochtouren und frisst eine Menge Energie.

1

Hackfleisch friert schneller ein, wenn man es im Gefrierbeutel ganz platt drückt. Zum Auftauen einfach in den Kühlschrank legen.

2

Käse (am besten in Butterbrotpapier), Marmelade und Speisereste kommen ins oberste Fach.

3

Joghurt, Quark und geöffnete Obst­ und Gemüse­Gläser gehören in die Mitte.

4

Fleisch, Wurst und Fisch sollten ins untere Fach übers Gemüse – je in einer Box.

5

Blattsalate erst kurz vor dem Verzehr waschen – so bleibt er länger frisch. Bis dahin im Gemüsefach aufbewahren.

6

Frischmilch, Eier, Getränke und Butter  passen in die Tür. Tipp: Butter darf auch eingefroren werden. 

Food Waste Fact

Die Hälfte aller weggeworfenen Lebenmittel sind Obst und Gemüse*. Das wollen wir ändern. Beachten Sie einfach die Lagerhinweise direkt auf vielen PENNY Obst- und Gemüseverpackungen.


*Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland. Eine Studie der Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft, Februar 2012.

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