Es gibt viele Weisheiten und gut gemeinte Ratschläge bei Erkältungen. Doch welche Thesen über Husten und Schniefnasen stimmen wirklich? Wir sind den Volksweisheiten auf den Grund gegangen und klären auf.

 


Nicht die Nase hochziehen?

„Zieh nicht immer so die Nase hoch!“ mussten wir uns als Kinder oft von unseren Eltern sagen lassen. Doch die Expertenmeinungen darüber gehen auseinander. Viele Mediziner raten davon ab, da durch das Hochziehen Schnupfenerreger in den Nasennebenhöhlen verbleiben und Entzündungen hervorrufen können. Andere sagen, dass dies gerade beim Schnäuzen passiere: durch den entstehenden Druck im Nasen-Rachen-Raum gelangen Erkältungsviren in die Nasennebenhöhlen. Und nun? Am besten stets schnäuzen, aber nur mit wenig Druck!


Sport meiden?

Wegen einer Schniefnase komplett auf Sport verzichten? Das können sich viele nicht vorstellen, mehr als jeder Dritte trainiert einfach weiter. Gut ist das nicht, denn bei einer Erkältung ist der Körper geschwächt und Sport stresst ihn nur zusätzlich. Dadurch können sich die Erkältungssymptome verschlimmern und in Extremfällen sogar zu Herzmuskelentzündungen führen. Daher gilt: Besser pausieren und dem Körper solange Ruhe gönnen, bis die Symptome ganz verschwunden sind und man sich wieder fit fühlt.



Erkältungen entstehen durch Kälte?

Auch wenn die Wörter „Kälte“ und „Erkältung“ verwandt sind, stimmt diese Annahme nicht ganz, denn Infektionen der oberen Atemwege werden allein durch Viren oder Bakterien verursacht. Nur indirekt ist an der Vermutung etwas dran: Setzt man sich über eine längere Zeit Kälte aus, wirkt sich dies negativ auf unser Immunsystem aus. Und wenn sich bereits Erkältungsviren im Körper befinden, haben sie wegen der herabgesetzten Abwehr leichteres Spiel, sich zu vermehren.



Heiße Milch mit Honig hilft?

Bei Halsschmerzen ist diese Kombination unschlagbar, denn Honig gilt als bewährtes Mittel bei Erkältungen und warme Milch ist bei einem rauen Hals wohltuend. Bei schleimproduzierendem Husten hingegen ist von Milch abzuraten, da sie noch mehr zur Schleimproduktion beiträgt. Damit die Wirkstoffe  des Honigs nicht zerstört werden, sollte man die Milch im Übrigen immer etwas abkühlen lassen, bevor man den Honig einrührt.


Schlaf ist die beste Medizin?

„Ruh dich gut aus!“ lautet ein gängiger Rat bei Schnupfen und Co. Zwar gibt es keine Studien, die diese These direkt belegen, doch trägt Schlaf zu einem gesunden Abwehrsystem bei. Bereits eine Nacht mit zu wenig Schlaf reduziert die Abwehrzellen um die Hälfte und erhöht das Erkältungsrisiko deutlich.

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