Penny senkt Zuckergehalt der Eigenmarkenprodukte.

Viel Geschmack braucht oft gar nicht so viel Zucker! Darum ist es unser Ziel, den Zuckergehalt bei unseren PENNY Eigenmarkenprodukten Schritt für Schritt zu senken. Ohne Geschmacksverlust, aber auch ohne alternative Süßungsmittel. So möchten wir eine zuckerbewusste und trotzdem genussvolle Ernährung im Alltag ermöglichen.

Zucker in Lebensmitteln: Was Sie wissen sollten.

Stimmt – süß schmeckt lecker und gehört zum Leben dazu. Aber es geht auch mit weniger Süße. Und sogar ohne Zuckerersatz- und Süßstoffe. Denn viele Lebensmittel schmecken auch weniger süß richtig gut. Warum wir überhaupt so viel Lust auf Süßes haben, woraus sich Haushaltszucker zusammensetzt und viele weitere Fragen klären wir hier.

Darum lieben wir Süßes.

Das Verlangen nach Süßem ist uns angeboren: Zu Urzeiten war der Mensch noch auf seinen Geschmackssinn angewiesen. So wie heute gab es auch damals keine süß schmeckenden Pflanzen, die zugleich giftig waren. Süßes ist seit jeher unbedenklich und liefert schnell verfügbare Energie. Die Lust auf Süßes ist aber auch erlerntes Verhalten: Schon Kinder werden mit Süßigkeiten beruhigt, getröstet oder belohnt.

Woraus sich Zucker zusammensetzt.

Saccharose: Das ist die chemische Bezeichnung unseres Haushaltszuckers. Diese ist ein Zweifachzucker (Disaccharid) bestehend aus zwei verschiedenen Einfachzuckern (Monosacchariden): Glukose (auch Traubenzucker oder Dextrose genannt) und Fructose (Fruchtzucker). Alle drei gehören zur großen Gruppe der Kohlenhydrate.

So viele Kalorien enthält Zucker.

Kohlenhydrate wie Zucker oder auch Stärke enthalten pro Gramm ca. 4 Kilokalorien oder ca. 16 Kilojoule. Zum Vergleich: 1 Gramm Fett hat 9 Kilokalorien. Kohlenhydrate sind der wichtigste Treibstoff für Muskulatur und Gehirn.

Laut der Weltgesundheitsbehörde (WHO) sollte ein Erwachsener täglich höchstens zehn Prozent seiner täglichen Kalorien in Form von Zucker aufnehmen. Noch besser sei es, den freien Zucker gleich auf fünf Prozent zu reduzieren, also höchstens 25 Gramm pro Tag. Das entspricht etwa sechs Teelöffeln oder 8 Würfeln Zucker pro Tag.

  • "Zuckerfrei" erlaubt einen Zuckeranteil von bis zu 0,5 Gramm pro 100 Gramm oder 100 Milliliter. 
  • "Zuckerarm" darf max. 5 bzw. 2,5 % (bei Getränken) Zucker enthalten. 
  • "Ohne Zuckerzusatz" schließt nicht aus, dass von Natur aus Zucker enthalten ist. 
  • Bei 30 % weniger Zucker als in vergleichbaren Produkten darf auf dem Etikett "Light" stehen.

Achten Sie auf die Angaben im Zutatenverzeichnis. Zucker verbirgt sich hinter Bezeichnungen wie: Glukose, Fructose, Saccharose, Dextrose, Invertzucker, Sirups (z. B. Ahorn- und Karamellsirup) und Honig. Faustregel: Zucker verbirgt sich oft hinter Zutaten mit den Endungen -ose, -sirup, -dicksaft oder -zucker.

Alles Zucker oder nicht?

Eins steht fest: Wir lieben Süßigkeiten, weil sie aus Zucker sind. Rund um das Thema Zucker kursieren aber auch einige Mythen und Legenden. Wir haben überprüft, welche wahr und welche falsch sind.

Light-Produkte.

Diese enthalten nicht unbedingt weniger Zucker, wenn sich beispielsweise die Bezeichnung "light" auf den Nährstoff Fett bezieht. Ein Blick auf Inhaltsstoffe und Nährwertangaben hilft.

Süßungsmittel.

Auch wenn es so wirken mag: Süßungsmittel sind kein adäquater Ersatz für Haushaltszucker. Denn das kalorienfreie Süßen gibt dem Körper zwar süßen Geschmack, aber keine Energie.

Traubenzucker ist gesünder.

Nein! Traubenzucker ist nichts anderes als Glucose. Und damit purer Zucker. Zwar geht Glucose schnell ins Gehirn. Der rasch einsetzende Energieschub ist allerdings nur von kurzer Dauer.

Fruchtzucker ist besser.

Fructose wird durch den Dünndarm ins Blut aufgenommen, damit bleiben unerwünschte Blutzuckerspiegelspitzen aus. Aber sie wird nicht insulinabhängig abgebaut und gelangt dadurch direkt in die Leber.

Zucker bleibt Zucker.

Brauner Zucker, Honig oder Sirup sind nicht gesünder als weißer Zucker. Allerdings: Brauner Zucker enthält mehr Mineralien und Spurenelemente. Bei Honig und Sirup kommen noch weitere wirksame Stoffe hinzu.

Zuckerfreie Lebensmittel.

Ganz zuckerfrei sind Lebensmittel mit dieser Aufschrift nicht. Als "zuckerfrei" darf nämlich schon etikettiert werden, wenn 0,5 Gramm oder weniger Zucker pro 100 Gramm oder Milliliter enthalten sind.

Jetzt probieren: Unsere zuckerreduzierten Eigenmarkenprodukte.

Ziel von PENNY ist es, 50 Prozent des als zuckerrelevant eingestuften Eigenmarkensortiments bis zum Jahr 2020 dauerhaft zu reduzieren. Süße raus, keine Zuckerersatzstoffe rein – schon jetzt gilt dieses Motto für folgende PENNY Eigenmarkenprodukte. Weitere werden folgen.

Lust auf weniger Zucker mit unseren Rezeptideen.

Es muss nicht immer Zucker sein. Und vielleicht brauchen Sie ja auch gar nicht so viel Zucker, wie Sie denken. Finden Sie es am besten gleich heraus – mit unseren zuckerreduzierten Rezepten für einen genussvollen Alltag.

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